Propeller : CPP und FPP
Im Schiff bildet der Propeller, die "Schiffsschraube", das Endglied im Triebstrang.
Masson-Marine konstruiert, baut und installiert die gesamte Einheit, die den Propeller und seinen "Träger" bildet. Diese Einheit umfaßt auch die Propellerwelle, Düse (sofern gewünscht), und das Stevenrohr. Des weiteren stellen wir auch die gesamte Verbindung zum Getriebe her.
Auf dem Gebiet der Arbeitsschiffe gibt es im wesentlichen zwei Arten von Propellern:
- Verstellpropeller (controllable pitch propeller - CPP)
- Festpropeller
Jede dieser Bauarten hat ihre besonderen Vor- und Nachteile. Näheres hierzu erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
Warum Verstellpropeller?
Heutige Schiffe benötigen höhere Leistungsausbeute bei kleinstmöglichem Kostenaufwand.
Verstellpropeller eignen sich hervorragend für Arbeitsschiffe, die veränderliche Leistung in bezug auf Geschwindigkeit, Zugkraft und Manövrierfähigkeit verlangen (wie z.B. bei Fischereibooten, Schleppern, Versorgungsschiffen, Dienstschiffen, usw.)
Verstellpropeller bieten zahlreiche technische und finanzielle Vorteile.
Vorteile von Verstellpropellern
Zu den Vorteilen eines Verstellpropellers gehören vor allen Dingen:
- Höherer Antriebswirkungsgrad als bei einem Festpropeller, dadurch Optimierung der Geschwindigkeit und der Zugkraft.
- Höhere Manövrierfähigkeit: die Umschaltung von „voraus" auf „zurück" geht fließend und ohne Kraftunterbrechung vor sich, einfach durch Umkehr der Propellersteigung. Die kurze Ansprechzeit bei Aufrechterhaltung der vollen Leistung bieten größere Sicherheit für Schiff und Besatzung durch deutliche Verkürzung des Anhalteweges.
- Bessere Nutzung des Dieselmotors: es bleiben immer 100 % der Motorleistung am Propeller verfügbar - ob bei freier Fahrt, beim Netzschleppen, Manövrieren, usw. Außerdem läßt sich der Motor bei einem Verstellpropeller konstant mit seiner Nenndrehzahl betreiben, so daß Kraftstoffverbrauch und Wartungskosten sowie der Verschleiß der Kupplungslamellen deutlich gesenkt werden.
- Vorteile der am Getriebe angebrachten Nebenabtriebe („PTO")
Bei konstanter Motordrehzahl kann der schaltbare Nebenabtrieb zum Beispiel zum Antrieb von Hydraulikpumpen eingesetzt werden. Fest mitlaufende Nebenabtriebe können z.B. Generatoren antreiben. - Auf diese Weise lassen sich die erforderliche Leistung, die Kosten und der Raumbedarf für Hilfsmotoren drastisch senken.



















